2016 625 Jahre Zeischa  

Rundweg in Zeischa
Die Besucher des Ortes werden mit den Schautafeln des
Rundwanderweges auf unterhaltsame Weise über
Gechichte, Flora und Fauna in und um Zeischa informiert.

Unter dem Titel „Kennen Sie Zeischa?“ ist die erste Schautafel gestaltet, die eine knappe Darstellung der historischen Entwicklung und der prägnantesten Ortsangaben sowie eine bildliche Darstellung Zeischas um 1830/35 zeigt.

Folgt man dem etwa 1,5 km langen Rundweg weiter, so bekommt man eine Übersicht des Ortes mit Straßen- und Wegeführung, Sehenswürdigkeiten, der Apotheke am Wegesrand und häufig vorkommenden Pflanzen und Tiere.
Auch eine Karte von 1851 der noch nicht regulierten Schwarzen Elster zeigt, wie sich der Fluss um diese Zeit in den Ort und in die Umgebung eingefügt hat.
Zwei weitere Tafeln widmen sich den hier ansässigen Firmen ”Baumschulen Fürst Pückler” und “Weiland GmbH Kies-, Sand- und Betonwerk”, die durch ihre Geschäftstätigkeit maßgeblich das Landschaftsbild von Zeischa prägen.
Etwas abseits, direkt am Sportplatz, kann man sich ein Bild darüber machen, wie der Bereich des heutigen Baggersees in etwa 10-15 Jahren die Landschaft verändert, und wie man sich die spätere Nutzung des Kiessees vorstellt.
Kurz hinter der Elsterbrücke in Richtung Zobersdorf ergänzen seit dem Jubiläum "625 Jahre Zeischa" im Jahr 2016 zwei weitere Aufsteller den Rundweg. Ganz in der Nähe auf einem Feld entdeckte im Jahr 2011 Ralf Uschner vom Kreismuseum Bad Liebenwerda Fundstücke, die auf die Existenz einer Harigsburg und somit den Gründungsort von Zeischa hinweisen.